Zähnung
Körperpunktion (KörperpiercingPiercing ist eine Form der Körpermodifikation, bei der die Haut an bestimmten Körperstellen durchstochen oder eingeschnitten wird, um Öffnungen für Schmuck (wie Ringe, Stäbe, Stecker) oder Implantate zu schaffen. Der Begriff kann sich sowohl auf den Akt des Stechens selbst als auch auf die anschließend entstandene Öffnung beziehen. Ursprünglich auf die Ohren beschränkt, hat sich Piercing mittlerweile auf viele Körperteile ausgeweitet und wird häufig aus ästhetischen Gründen, zur Selbstverwirklichung, aufgrund kultureller Symbolik oder ritueller Zwecke eingesetzt.
Inhaltsverzeichnis
Historischer Überblick
Die Durchstichverletzung hat eine lange Geschichte, die Tausende von Jahren zurückreicht:
- UraltÄgypten,Rom,IndienUndAfrikaStammesgruppen nutzten sie für religiöse Zeremonien, als Statussymbole oder zu ästhetischen Zwecken (wie etwa als Nasen- und Brustwarzenringe).
- Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es im Westen populär, entwickelte sich in den 1970er Jahren zu einer Subkultur und wurde in den 1990er Jahren zum Mainstream.
- Moderne Formen beinhalten oft Mode und Selbstausdruck und können extreme Ausprägungen annehmen (wie z. B. mehrere Piercings).

Gängige Typen
- OhrZu den häufigsten Stellen gehören das Ohrläppchen und der Ohrknorpel.
- NaseNasenring, Nasenstecker.
- Mund/ZungeLippenpiercing, Zungenpiercing.
- BauchnabelBauchnabelpiercing.
- NippelBrustwarzenring (zur Steigerung der Empfindlichkeit).
- GenitalienPrivate Punktionen (wie Klitorisringe, Klitorisringe).
- andereAugenbrauenringe, Wangenringe und Hautoberflächenperforationen.

Risiken und Vorsichtsmaßnahmen
Eine Körperpunktion ist ein invasiver Eingriff, und zu den Risiken gehören:
- InfizierenBakterien (wie z. B. Bakterien)Staphylococcus aureusEs kann durch Viren (Hepatitis B, Hepatitis C, HIV) übertragen werden.
- Allergien/NarbenAllergie gegen Metalle wie Nickel oder hypertrophe Narbenbildung.
- andereBlutungen, Nervenschäden, Schwellungen, Abstoßungsreaktionen gegen Schmuck.
Vorbeugung: Wählen Sie einen professionellen und qualifizierten Behandler, verwenden Sie sterile Instrumente und befolgen Sie die korrekte Nachsorge (z. B. Reinigung mit Kochsalzlösung). Heilungsdauer: Ohren 4–6 Wochen, Zunge 4 Wochen, Bauchnabel 6–12 Monate.
Piercings sind eine persönliche Entscheidung, die Freiheit und Ästhetik symbolisiert, doch die Risiken müssen abgewogen werden. Wenn Sie darüber nachdenken, konsultieren Sie bitte einen Arzt oder einen professionellen Piercing-Spezialisten.
Weiterführende Literatur: